Dackelclub

Gesamtübersicht

Letzte Änderung: 22.08.2013


"Bodo von der Hermannsklause"

Der Dienstag ist unser Tag! Und zwar jeder zweite Dienstag! Nach dem Montag bzw. dem Mittwoch sind wir inzwischen bei dienstags alle 14 Tage angekommen! Mehr ist an diversen Stellen politisch nicht mehr durchsetzbar. "Man(n)" hat seinen Willen verloren und hängt dem Weibe an. Getan wird, was die "Regierung" sagt. Uns bleibt nur der freche Blick unter dem Tisch hervor! Es ist alles so maßlos traurig geworden.... Doch der Reihe nach:

Vor ein paar Jahren haben sich ein paar gestandene Männer - alle in den zweitbesten Jahren - gefunden, um gemeinsam Badminton zu spielen. Das geht inzwischen ganz gut. Aber was macht man, wenn man von 18.00 bis 19.00 Uhr gebadmintont und danach geduscht hat? Da muss doch noch etwas kommen! Na klar, kommt auch. Nämlich das gemeinsame Bier. Das mit den Mädels, das sich eigentlich anbietet, verbietet sich von selbst. Schließlich sind wir alle mehr oder weniger verheiratet!

Irgendwann kam der Trinkspruch aus der TV-Serie "Hausmeister Krause" (mit Tom Gerhardt) bei uns an:

"Kameraden!
 Lasst Euch nicht lumpen, hoch den Humpen!
Alles für den Dackel, alles für den Club!
Unser Leben für den Hund!"

Die Idee war geboren: Wir gründen einen Dackel-Club! Und damit sich auch nun ja keiner benachteiligt fühlt, soll unser Dackel-Club nur aus Häuptlingen bestehen. Mitglieder machen nur Arbeit!! Wir haben einen Präsidenten, einen Vize-Präsidenten,  einen Kassenführer  und - last, but not least - einen Vorstandsvorsitzenden. Was sein muss, muss sein! Noblesse oblige!

Natürlich hat niemand von uns einen Dackel oder sonst einen Hund. Das wäre ja auch zu einfach gewesen. Nachdem wir eine Reihe von Dienstagen hundelos Bier getrunken hatten (nach dem Badminton natürlich), kam uns die zweite Idee: Wenn wir schon keinen Dackel haben, muss es ein Wackel-Dackel sein. So ein ekelhaftes Plastiktier, das mit seinem Kopf wackelt und in den meisten Fällen sein Leben auf der hinteren Ablagefläche von PKWs fristet.

Aber wo bekommt man ein solches Unikum her?

Wir haben in Köln gesucht und nichts gefunden. Eine befreundete Bekannte hat schließlich ein solches Exemplar in Hamburg (!) aufgetan. Der wurde dann flugs importiert, eingebürgert und bekam einen standesgemäßen Holzsockel mit einem Griff zum Wegwerfen. Seitdem ist er unser Maskottchen. Einen Namen hat er auch. Welchen? Na, ich muss schon sagen, kennt Ihr Euren Hausmeister Krause nicht? 

Selbstverständlich heißt das Vieh "Bodo von der Herrmannsklause"!! Eben.

Und so sitzt das unschuldige Tierchen bei jedem Treffen mit uns am Stammtisch und erträgt klaglos den größten Blödsinn. Denn das haben wir zu unserer Maxime gemacht: Wer auch nur einen einzigen ernsten oder ernst gemeinten Satz loslässt, wird aus dem Club ausgeschlossen! Zumindest erwartet ihn eine saftige Geldstrafe. Dabei sind wir im richtigen Leben keine Blöden. Da sind ein Geschäftsführer einer großen Kölner Druckerei, ein ebensolcher, der seinem eigenen Kurierdienst vorsteht, ein selbständiger Schreiner und ein pensionierter Postbeamter. Es ist verblüffend zu beobachten, wie innerhalb kürzester Zeit ältere Herren zu kleinen Jungs mutieren.

Die wichtigsten Ereignisse in chronologischer Reihenfolge:

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Da die Finanzlage des Vereins inzwischen völlig unüberschaubar geworden ist, haben wir uns einen Steuerprüfer und Anwalt für Steuerrecht eingefangen. Wir haben ihm das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden übertragen. Das schließt selbstredend das wichtige Vorstands-Coaching ein - was immer das bedeuten mag. Seine übrigen Aufgaben sind so geheim, dass er selbst nicht weiß, was er tut.

Hier gibt es Fotos zu sehen von den Mitgliedern des Vorstandes:

Zeig doch mal die Bilder

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Als nächstes wollen wir die Nacht vom 03. auf den 04. Juli 2004 unter Absingen schmutziger Lieder im Freien verbringen. So mit Lagerfeuer, Klampfe, Bier, Würstchen, Spießbraten und alles. Unser Wirt hat schon damit gedroht, uns mit seinen selbst gemachten Frikadellen zu sponsern. Eine befreundete Bekannte will uns mit Erbsensuppe umbringen. Das Spektakel soll auf den Poller Wiesen in Köln stattfinden. Wenn man uns denn lässt. (siehe unten!)
 

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Unsere geplante Weihnachtsfeier am 24./25. April 2004 in Dernau/Ahr ist inzwischen auch schon in dieselbe gefallen. Deshalb habe ich so meine Bedenken, ob das mit dem "Zeltlager" so klappt wie geplant. Im schlimmsten Falle, d.h. wenn administrative Probleme häuslicherseits auftreten sollten, könnten wir die Zelte auch um 21.00 Uhr abbrechen......
 

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Hey, immerhin haben wir es geschafft, am 24.04.2004 unsere gemeinsame Weihnachtsfeier 2003 abzuhalten. Wir waren in Köln-Klettenberg so richtig fein essen und trinken. Es war die reine Freude. Das gibt mir Hoffnung, dass es unter Umständen möglicherweise vielleicht doch noch mit dem Zeltlager klappt.
 

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Jetzt erfahren wir, dass just an diesem Wochenende (03./04.07) in Köln die CSD-Parade läuft, und dass die gesamte Rheinwiese von den Teilnehmern als Zeltplatz gebraucht wird! Und wir mittendrin? Wer's braucht..... Ja, wenn es alles Mädchen wären!!
Aber so? Nä, dat weed nix!
 

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Am 13.07.2004 wurden wir von einem freundlichen Sponsoren eingekleidet. Wir sind hellauf begeistert. Und das können wir kaum verbergen (siehe: "Zeig doch mal die Bilder!"). Sehen wir nicht schmuck aus? Nein wirklich, wir sind echt froh über diese Unterstützung!! Dank an Heidemarie und Gerhard!
 

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Man soll es kaum für merkwürdig halten, aber wir machen eine gemeinsame Tour! Und Bodo kommt mit. Der ist schon ganz aus dem Häuschen. Wir fliegen (na, was denn sonst?) vom 19.-23.08.2005 nach Mallorca. Nein, nicht Ballermann. So richtig Mallorca. Die Tickets sind schon bestellt und bezahlt - für alle 6 Mann! Ich kann es noch nicht glauben. Aber es scheint tatsächlich so zu scheinen.
 
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Wir waren da! Zwar nicht alle Mann, aber wir waren in der Nähe von Cala d'Or in der Cala Serena. Unser Präsident hatte unüberwindliche politische Widerstände zu ertragen und konnte deshalb nicht mitfliegen. Nein, stimmt nicht. Da sind einige Termine durcheinander gekommen und so ist es gekommen, dass der Präsident nicht mitkommen konnte. Der Rest hatte eine schöne Zeit! Und Bilder gibt es auch. Nämlich hier Mallorca.
 

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Auch im Jahr 2006 waren wir wieder auf Mallorca. Diesmal war der Präsident mit. O, holde Glückseligkeit. Vom 03. - 07.08.2006 haben wir eine schöne Zeit genossen und versprochen, im nächsten Jahr wieder zu kommen.
 

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Inzwischen haben wir das Badminton spielen aufgegeben. Liebling, auch wir werden älter. Der Präsident hat ein Reißen im rechten Arm, der Vizepräsident strotzt vor Ausreden, der Kassenwart gehört mittlerweile in die "Mir tut alles weh" - Fraktion und der Vorstandsvorsitzende schließt sich aus lauter Sympathie an. Da bleibt nur noch der Treff in unserer Kneipe. Was ja soo schlecht auch nicht ist. 
 

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Ach ja, unsere Weihnachtsfeier 2006 haben wir wieder mal ins Neue Jahr verlegen müssen. Am 19.01.2007 sind wir wieder in unserem Traditionsschlemmerlokal in Köln-Klettenberg.
 

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Man soll es kaum für merkwürdig halten, aber so ist nun mal das Leben. Wir werden von einer echten Mitgliederschwemme heimgesucht. Christian ist bereits "Voll"-Mitglied, während Günter sich noch als Hospitant "ziert". Jetzt müssen wir nur noch Vorstandsposten für die beiden schaffen, denn, wie bereits erwähnt, machen Mitglieder nur Arbeit! Die "Neuen" sind aber bereits zu bewundern.

Zeig doch mal die Bilder

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2007 wurde erstmalig eine Jahreshauptversammlung abgehalten. Die Umstände  und Ergebnisse sind hier vermerkt.
 

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Im Sommer 2007 wurde im Rahmen einer Revolution der Präsident abgesetzt. Etwas, was noch nicht einmal Dieter Krause in seiner Dokumentar-Reihe "Hausmeister Krause" vorweisen kann. Näheres dazu finden Sie hier:

Revolution

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Anfang 2009 verlor der Dackelclub seine "Unschuld". An diversen Positionen war es plötzlich nicht mehr politisch durchsetzbar, dass wir uns wöchentlich treffen. Ein unglaublicher Vorgang! Da muss man so alt werden wie wir, um sich nach Vorschriften richten zu müssen, die unseren Interessen diametral gegenüberstehen. Vorbei ist es mit dem wöchentlichen Besäufnis. Ein bis zwei Vorstandsmitglieder bekommen nur noch alle 2 Wochen einen Passierschein und so ist es beschlossene Sache, dass wir uns 14tägig am Mittwoch treffen. Erfreulicherweise sind aber insgesamt 4 Vorstandsmitglieder in der Lage, in der "Zwischenwoche" eine außerordentliche Vorstandssitzung abzuhalten. Und davon wird reichlich Gebrauch gemacht!! Es lebe der Anstand! Nieder mit der häuslichen Diktatur!
 

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Am 11. Juli 2009 ist das Unfassbare geschehen!

Unser Freund Wolfgang weilt nicht mehr unter uns. Nach schwerer Krankheit ist unser ständig fröhlicher und lebenslustiger Freund von uns gegangen. Wir sind zutiefst betroffen und sehr, sehr traurig. Nichts ist mehr so, wie es war. Wir wissen nicht, wie es weiter gehen soll. All unsere Gedanken sind bei Margit.
 

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Irgendwann im Jahr 2010 haben wir uns von 2 Vorstandmitgliedern getrennt.

Christian hat die Nachfolge seines am 11.7.2009 verstorbenen Onkels in der Geschäftsführung des Kurierdienstes angetreten. Da er damit vollauf beschäftigt und nebenbei voller Ideen für neue Geschäftsfelder ist, findet er leider keine Zeit mehr für die wichtigen Dinge des Lebens.

Unser Reisekassenführer und Abteilungsleiter "Herrenwitze" ist aus beruflichen Gründen auf eine große Insel in der Nordsee gegangen. Wir wünschen ihm alles Gute!
 

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Im September 2011 haben wir überfallartig Straßburg, Colmar und angrenzende Gebiete aufgesucht. Wie man hört, sind die Wiederaufbauarbeiten in vollem Gange! Aber lecker war es...
 

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2013 ist Bayern dran! Münchner, versteckt Eure Frauen und Töchter, der Dackelclub kommt Mitte Juni! Gut, das ist jetzt bestimmt vielleicht ein wenig übertrieben, aber es soll hinterher keiner sagen, er wäre nicht gewarnt worden. Wir jedenfalls sind es!!

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München war Klasse! Wir hatten richtig viel Spaß und als für uns zum Abschied eine Spontan-Demo vor dem Rathaus veranstaltet wurde wussten wir, dass es sich mal wieder gelohnt hatte. Böse Zungen behaupten allerdings, man hätte uns nicht zugejubelt, sondern "Haut endlich ab!" auf bayrisch gerufen. Aber das versteht ja kein Mensch!!
 

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Im August 2013 geschah etwas Unerwartetes. Frank Laufenberg "drohte" sein Kommen für das nächste Dackeltreffen an. Und tatsächlich: "Bewaffnet" mit seiner Frau Petra machte er uns seine Aufwartung. Was sollen wir sagen? Es wurde ein herrlicher und unvergesslicher Abend!! Davon könnte es durchaus mehr geben. Alles Nähere könnt Ihr hier erfahren:

Frank Laufenberg

 

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