|
Der
Mittwoch
ist unser Tag! Und zwar jeder zweite Mittwoch! Nach dem Montag bzw. dem
Dienstag sind wir inzwischen bei mittwochs alle 14 Tage angekommen! Mehr
ist an diversen Stellen politisch nicht mehr durchsetzbar. "Man(n)" hat
seinen Willen verloren und hängt dem Weibe an. Getan wird, was die
"Regierung" sagt. Uns bleibt nur der freche Blick unter dem Tisch
hervor! Es ist alles so maßlos traurig geworden.... Doch der Reihe nach:
Vor ein paar Jahren
haben sich ein paar gestandene Männer - alle in den zweitbesten Jahren -
gefunden, um gemeinsam Badminton zu spielen. Das geht inzwischen ganz
gut. Aber was macht man, wenn man von 18.00 bis 19.00 Uhr gebadmintont
und danach geduscht hat? Da muss doch noch etwas kommen! Na klar, kommt
auch. Nämlich das gemeinsame Bier. Das mit den Mädels, das sich
eigentlich anbietet, verbietet sich von selbst. Schließlich sind wir
alle mehr oder weniger verheiratet!
Irgendwann kam der
Trinkspruch aus der TV-Serie "Hausmeister Krause" (mit Tom
Gerhardt) bei uns an:
"Kameraden!
Lasst Euch nicht lumpen, hoch den Humpen!
Alles für den Dackel, alles für den Club!
Unser Leben für den Hund!"
Die Idee war
geboren: Wir gründen einen Dackel-Club! Und
damit sich auch nun ja keiner benachteiligt fühlt, soll unser
Dackel-Club nur aus Häuptlingen bestehen. Mitglieder machen nur
Arbeit!! Wir haben einen Präsidenten, einen Vize-Präsidenten, einen Kassenführer und - last, but not least - einen Vorstandsvorsitzenden. Was
sein muss, muss sein! Noblesse oblige!
Natürlich hat
niemand von uns einen Dackel oder sonst einen Hund. Das wäre ja auch zu
einfach gewesen. Nachdem wir eine Reihe von Dienstagen hundelos Bier
getrunken hatten (nach dem Badminton natürlich), kam uns die zweite
Idee: Wenn wir schon keinen Dackel haben, muss es ein Wackel-Dackel
sein. So ein ekelhaftes Plastiktier, das mit seinem Kopf wackelt und in
den meisten Fällen sein Leben auf der hinteren Ablagefläche von PKWs
fristet.
Aber wo bekommt man
ein solches Unikum her?
Wir haben in Köln
gesucht und nichts gefunden. Eine befreundete Bekannte hat schließlich
ein solches Exemplar in Hamburg (!) aufgetan. Der wurde dann flugs
importiert, eingebürgert und bekam einen standesgemäßen Holzsockel mit einem Griff zum
Wegwerfen. Seitdem ist er unser Maskottchen. Einen Namen hat er auch.
Welchen? Na, ich muss schon sagen, kennt Ihr Euren Hausmeister Krause
nicht?
Selbstverständlich heißt das Vieh "Bodo
von der Herrmannsklause"!! Eben.
|
|
Und
so sitzt das unschuldige Tierchen bei jedem Treffen mit uns am Stammtisch
und erträgt klaglos den größten Blödsinn. Denn das haben wir zu unserer
Maxime gemacht: Wer auch nur einen einzigen ernsten oder ernst gemeinten
Satz loslässt, wird aus dem Club ausgeschlossen! Zumindest erwartet ihn
eine saftige Geldstrafe. Dabei sind wir im richtigen Leben keine Blöden.
Da sind ein Geschäftsführer einer großen Kölner Druckerei, ein
ebensolcher, der seinem eigenen Kurierdienst vorsteht, ein selbständiger
Schreiner und ein pensionierter
Postbeamter. Es ist verblüffend zu beobachten, wie innerhalb kürzester
Zeit ältere Herren zu kleinen Jungs mutieren.
Die
wichtigsten Ereignisse in chronologischer Reihenfolge:
-
Da
die Finanzlage des Vereins inzwischen völlig unüberschaubar geworden
ist, haben wir uns einen Steuerprüfer und Anwalt für Steuerrecht
eingefangen. Wir haben ihm das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden
übertragen. Das schließt selbstredend das wichtige Vorstands-Coaching
ein - was immer das bedeuten mag. Seine übrigen Aufgaben sind so geheim,
dass er selbst nicht weiß, was er tut.
Hier
gibt es Fotos zu sehen von den Mitgliedern des Vorstandes:

-
Als
nächstes wollen wir die Nacht vom 03. auf den 04. Juli 2004 unter
Absingen schmutziger Lieder im Freien verbringen. So mit Lagerfeuer,
Klampfe, Bier, Würstchen, Spießbraten und alles. Unser Wirt hat schon
damit gedroht, uns mit seinen selbst gemachten Frikadellen zu sponsern.
Eine befreundete Bekannte will uns mit Erbsensuppe umbringen. Das
Spektakel soll auf den Poller Wiesen in Köln stattfinden. Wenn man uns
denn lässt. (siehe unten!)
-
Unsere geplante Weihnachtsfeier am 24./25. April 2004 in Dernau/Ahr ist
inzwischen auch schon in dieselbe gefallen. Deshalb habe ich so meine
Bedenken, ob das mit dem "Zeltlager" so klappt wie geplant. Im
schlimmsten Falle, d.h. wenn administrative Probleme häuslicherseits
auftreten sollten, könnten wir die Zelte auch um 21.00 Uhr
abbrechen......
Hey, immerhin haben wir es
geschafft, am 24.04.2004 unsere gemeinsame Weihnachtsfeier 2003
abzuhalten. Wir waren in Köln-Klettenberg so richtig fein essen und
trinken. Es war die reine Freude. Das gibt mir Hoffnung, dass es unter
Umständen möglicherweise vielleicht doch noch mit dem Zeltlager klappt.
-
Jetzt erfahren wir, dass
just an diesem Wochenende (03./04.07) in Köln die CSD-Parade läuft, und
dass die gesamte Rheinwiese von den Teilnehmern als Zeltplatz gebraucht
wird! Und wir mittendrin? Wer's braucht..... Ja, wenn es alles Mädchen
wären!!
Aber so? Nä, dat weed nix!
Am 13.07.2004 wurden wir
von einem freundlichen Sponsoren eingekleidet. Wir sind hellauf
begeistert. Und das können wir kaum verbergen (siehe: "Zeig doch mal die
Bilder!"). Sehen wir nicht schmuck aus? Nein wirklich, wir sind echt
froh über diese Unterstützung!! Dank an Heidemarie und Gerhard!
Man soll es kaum für
merkwürdig halten, aber wir machen eine gemeinsame Tour! Und Bodo kommt
mit. Der ist schon ganz aus dem Häuschen. Wir fliegen (na, was denn
sonst?) vom 19.-23.08.2005 nach Mallorca. Nein, nicht Ballermann. So
richtig Mallorca. Die Tickets sind schon bestellt und bezahlt - für alle 6
Mann! Ich kann es noch nicht glauben. Aber es scheint tatsächlich so zu
scheinen.
Wir waren da! Zwar nicht
alle Mann, aber wir waren in der Nähe von Cala d'Or in der Cala
Serena. Unser Präsident hatte unüberwindliche politische Widerstände zu
ertragen und konnte deshalb nicht mitfliegen. Nein, stimmt nicht. Da sind
einige Termine durcheinander gekommen und so ist es gekommen, dass der
Präsident nicht mitkommen konnte. Der Rest hatte eine schöne Zeit! Und
Bilder gibt es auch. Nämlich hier
.
-
Auch
im Jahr 2006 waren wir wieder auf Mallorca. Diesmal war der Präsident
mit. O, holde Glückseligkeit. Vom 03. - 07.08.2006 haben wir eine schöne
Zeit genossen und versprochen, im nächsten Jahr wieder zu kommen.
-
Inzwischen haben wir das Badminton spielen aufgegeben. Liebling, auch
wir werden älter. Der Präsident hat ein Reißen im rechten Arm, der
Vizepräsident strotzt vor Ausreden, der Kassenwart gehört mittlerweile
in die "Mir tut alles weh" - Fraktion und der Vorstandsvorsitzende
schließt sich aus lauter Sympathie an. Da bleibt nur noch der
Treff in unserer Kneipe. Was ja soo schlecht auch nicht
ist.
-
Ach
ja, unsere Weihnachtsfeier 2006 haben wir wieder mal ins Neue Jahr
verlegen müssen. Am 19.01.2007 sind wir wieder in unserem
Traditionsschlemmerlokal in Köln-Klettenberg.
-
Man
soll es kaum für merkwürdig halten, aber so ist nun mal das Leben.
Wir werden von einer echten Mitgliederschwemme heimgesucht.
Christian ist bereits "Voll"-Mitglied, während Günter sich noch als
Hospitant "ziert". Jetzt müssen wir nur noch Vorstandsposten für die
beiden schaffen, denn, wie bereits erwähnt, machen Mitglieder nur
Arbeit! Die "Neuen" sind aber bereits zu bewundern.

-
2007 wurde erstmalig eine Jahreshauptversammlung abgehalten. Die
Umstände und Ergebnisse sind
hier
vermerkt.
-
Im
Sommer 2007 wurde im Rahmen einer Revolution der Präsident
abgesetzt. Etwas, was noch nicht einmal Dieter Krause in seiner
Dokumentar-Reihe "Hausmeister Krause" vorweisen kann. Näheres dazu
finden Sie hier:

-
Anfang 2009 verlor der Dackelclub seine "Unschuld". An diversen
Positionen war es plötzlich nicht mehr politisch durchsetzbar, dass
wir uns wöchentlich treffen. Ein unglaublicher Vorgang! Da muss man
so alt werden wie wir, um sich nach Vorschriften richten zu müssen,
die unseren Interessen diametral gegenüberstehen. Vorbei ist es mit
dem wöchentlichen Besäufnis. Ein bis zwei Vorstandsmitglieder
bekommen nur noch alle 2 Wochen einen Passierschein und so ist es
beschlossene Sache, dass wir uns 14tägig am Mittwoch treffen.
Erfreulicherweise sind aber insgesamt 4 Vorstandsmitglieder in der
Lage, in der "Zwischenwoche" eine außerordentliche Vorstandssitzung
abzuhalten. Und davon wird reichlich Gebrauch gemacht!! Es lebe der
Anstand! Nieder mit der häuslichen Diktatur!
-
Am
11. Juli 2009 ist das Unfassbare geschehen!
Unser Freund Wolfgang weilt nicht mehr unter uns. Nach schwerer
Krankheit ist unser ständig fröhlicher und lebenslustiger Freund von
uns gegangen. Wir sind zutiefst betroffen und sehr, sehr traurig.
Nichts ist mehr so, wie es war. Wir wissen nicht, wie es weiter
gehen soll. All unsere Gedanken sind bei Margit.
-
Irgendwann im Jahr 2010 haben wir uns von 2 Vorstandmitgliedern
getrennt.
Christian hat die Nachfolge seines am 11.7.2009 verstorbenen Onkels
in der Geschäftsführung des Kurierdienstes angetreten. Da er damit
vollauf beschäftigt und nebenbei voller Ideen für neue
Geschäftsfelder ist, findet er keine Zeit leider mehr für die
wichtigen Dinge des Lebens.
Unser Reisekassenführer und Abteilungsleiter "Herrenwitze" ist aus
beruflichen Gründen auf eine große Insel in der Nordsee gegangen.
Wir wünschen ihm alles Gute!
|