Diesellokomotiven

 

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V 36
Foto: Lenz
Entwickelt wurde die V 36 als Wehrmachtslokomotive WR 360 C 14. Gebaut ab 1938 kam sie auf eine Stückzahl von  293. Damit war sie die am häufigsten gebaute Diesellok Europas. In der zweiten Nachbauserie von 1950 (V 36 401 bis V 36 418) wurden Achstand und Gesamtlänge der Lok vergrößert. Bei der Einführung der EDV-Betriebsnummern 1968 waren noch 89 V 36 bei der DB im Einsatz.
Betriebsnummer V 36 413
(Lenz 30100)
V 80
Foto: Roco
Die V 80 stammt aus dem ersten Diesellok-Neubauprogramm der DB und wurde ab 1952 mit 10 Stück in Dienst gestellt. Die mit dieser Neukonstruktion gewonnenen Erfahrungen flossen später in die Entwicklung der V 200, V 100 und V 160 ein. Als einzige Lok bei der DB hat die V 80 002 im BW Bamberg als überlebt. Die anderen Loks wurden u.a. nach Italien verkauft.
Betriebsnummer V 80 010
(Roco 63380)
V 80
Foto: Roco
An einigen V 80 wurden Veränderungen der Abgasanlage vorgenommen. Dazu wurde auf dem Dach ein Schalldämpfer angebracht.
Betriebsnummer V 80 004
(Roco 63384)
V 188
Foto: Dr. Hufnagel
1937 erhielt Krupp den Auftrag, für das überschwere 40achsige Eisenbahngeschütz "Dora" eine Diesellokomotive zu entwickeln. Ergebnis war die Doppellokomotive D 311, die in 12 Stück zwischen 1939 und 1941 geliefert wurde. Aus den Resten dieser Loks wurden 1952 insgesamt 3 Einheiten als V 188 bei der DB in Betrieb genommen. Zwei Loks kamen in den Betriebsdienst, die dritte diente als Ersatzteilspender. Die letzte Lok wurde 1971 ausgemustert.
Betriebsnummer V 188 001 a+b
(Lima 208114 LG)
V 200
Foto: Roco
Ab 1954 wurde die V 200 an die DB geliefert. Insgesamt wurden 86 Maschinen in Dienst gestellt. Sie wurde zunächst vorrangig vor Fernschnellzügen und Schnellzügen zu sehen. Mit fortschreitender Elektrifizierung wurden sie jedoch nach Norddeutschland verdrängt und schließlich 1980 ausgemustert.
Betriebsnummer V 200 035
(Roco 43522)

 

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